Mit Gott Krisen erleben

Wochenspruch: 

„Wer euch hört, der hört mich; 

und wer euch verachtet, der verachtet mich.“ Lukas 10,16

 

 

 

Liebe Christen und alle, die Ihr diese Andacht lest! 

Nach der hohen Theologie des Trinitatissonntages richtet sich heute unser Blick auf die niederen Themen des Alltages: Wie kriege ich mein Leben in den Griff? Meinen ganz normalen Alltag? Noch direkter: Hat dieser Sommer für mich, für uns Entspannung im Reisegepäck? Kommen wir endlich aus diesem nervigen Krisenmodus heraus?

 

Mit Gott Krisen erleben – das ist das Thema von Arno Backhaus. Vergangenen Sonntag hielt der christliche Liedermacher, Autor und Aktionskünstler aus Kassel die Predigt im Drive-In-Gottesdienst auf dem Parkplatz eines „bekannten schwedischen Möbelhauses“;) in Wetzlar. Der missionarische Arbeitskreis unseres Kirchenkreises (AMG) hatte ihn eingeladen. Auf Arno trifft zu, was Jesus sagt: „Verachtet“ war er als Kind4 x von der Schule geflogen, 3 x dasselbe Schuljahr wiederholt. Zu seinem Schicksal, ständig im Konflikt mit Lehrern und der Polizei zu sein, hat er gehörig beigetragen. Als er sich mit 17 zu Jesus bekehrt, wird aus ihm kein lammfrommer Langweiler. Nein! Das „Schräge“ in seinem Wesen gebraucht Gott nun für Gutes. In seinen Straßenevangelisationen sitzt er z.B. als Bettler mit einem Schild auf dem Boden. Wenn ein Passant ein Geldstück in den Hut wirft, dann spricht Arno ihn an: „Haben Sie mein Schild nicht gelesen? ICH BIN REICH BESCHENKT: Sie können sich gerne einen Euro aus meinem Hut nehmen.“ Die Überraschung löst gute Gespräche oder Kopfschütteln aus. – Gott nimmt unsere „schrägen Seiten“ in Dienst, wenn wir uns Ihm ganz zur Verfügung stellen. Dann verleiht uns der Zuspruch des Jesuswortes Würde: „Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.“ 

 

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Aus dem Wochenpsalm 34 beten wir: 2 Ich will den HERRN allezeit preisen; nie will ich aufhören, ihn zu rühmen. 3 Von ganzem Herzen lobe ich ihn; wer entmutigt ist, soll es hören und sich freuen! 5 Als ich beim HERRN Hilfe suchte, erhörte er mich und befreite mich aus aller Angst. 6 Wer zu ihm aufschaut, der strahlt vor Freude, und sein Vertrauen wird nie enttäuscht. 7 Ich habe es selbst erlebt: Ich war am Ende, da schrie ich zum HERRN, und er hörte mein Flehen; aus aller Bedrängnis hat er mich befreit. 8 Der Engel des HERRN umgibt alle mit seinem Schutz, die Gott achten und ehren, und rettet sie aus der Gefahr. 9 Probiert es aus und erlebt selbst, wie gut der HERR ist! Glücklich ist, wer bei ihm Zuflucht sucht! 10 Begegnet dem HERRN mit Ehrfurcht, alle, die ihr zu ihm gehört! Denn wer ihn ernst nimmt, der muss keinen Mangel leiden. 11 Selbst kräftige junge Löwen müssen manchmal hungern, wer aber nach dem HERRN fragt, dem fehlt es an nichts.

 

Wir beten: Herr, Du weißt, wie wir wirklich sind. Du kennst unsere Stärken und Schwächen, unsere Begabungen und unsere tief in uns steckende Sünde. Nimm uns an, vergib uns und gebrauche uns für Dein Ziel. Wir stellen uns Dir zur Verfügung. Herr, erbarme Dich

 

Euch Allen einen gesegneten Sonntag. Euer Pfr. Joachim Grubert. Außer der Predigt von Arno Backhaus empfehle ich: Jeremia 23,16-29 / 1. Joh 4,16-21  / EG  365 / BB 47: Ich trau auf dich.

Mit Gott Krisen erleben – Predigt von Arno Backhaus in Wetzlar am 30.05.2021

 

Es gibt einen neuen Glaubenskrieg. Befürworter und Gegner der Corona-Maßnahmen stehen sich immer drastischer gegenüber. Meinungsunterschiede führen mitunter zu nicht überbrück-baren Rissen. Auch in Gemeinden. Beide Seiten beziehen ihr Wissen meist nur vom Hörensagen. Genaues weiß eigentlich keiner. Es kommt zu einer Beziehungs-Krise, wegen Meinungs-Unterschiede über die Krise?!?!  Eine Krise wegen der Krise, toll!

 

Heute geht man ins Internet und hat schnell eine Bestätigung für die Sichtweise seiner gefühlten Wahrheit.  Der Philosoph Philipp Hübl sagt, dass Menschen in der Regel auf Krisen mit Aufregung und Sorgen reagieren, einer Spielart der Angst. 

 

Was wissen wir über die gegenwärtige Krise? Die daran forschen sagen, dass es keine absolute Gewissheit geben kann und sich Irrtümer niemals ausschließen lassen. 

Also, wir wissen einfach zu wenig. 

 

Alles, was wir gegenwärtig für wahr halten, ist vorläufig und kann und muss auch immer wieder revidiert werden. Die Datenlage ist zurzeit eher dürftig. Einige, die noch weniger wissen, schlagen sich wegen ihres vermuteten „Wissens“ die Köpfe ein.

 

Dann gibt es noch die Verschwörungsgeschichten.

An die man  „g l a u b e n“  muss, denn schlüssige Belege fehlen. 

Ist nun der weltweite Lockdown die Generalprobe für eine Weltherrschaft und ein lückenloses Überwachungssystem? Gott hat in ähnlicher Situation einmal zu dem Propheten Jesaja gesprochen, indem er ihn ganz energisch fest bei der Hand fasste und ihn warnte: 

„Gehe den Irrweg dieses Volkes nicht mit. Halte dich raus aus dem, was dieses Volk Verschwörung nennt, und vor dem, wovor sie Angst haben, fürchtet euch nicht! 

Denn mich, den HERRN der Heerscharen, den sollt ihr fürchten und mit Ehrfurcht begegnen!  (Jesaja 8,11-13)

 

Die ganze Bibel ist ein einziges Krisen-Buch. Hier werden kleine und große Krisen beschrieben:

  • selbst- und fremdverschuldete, ● finanzielle,  ● sexuelle,  ● beziehungsmäßig, 

  • kuriose, ● moralische, ● politische, - kein Krisenthema ist ausgeschlossen.

 

Das fängt im Paradies an, ● geht weiter zur Arche Noah, ● über das Volk Israel, ● fast alle Psalmen sind Krisengebete, ● die Geschichte vom Verlorenen Sohn, ● die 10 Jungfrauen,       ● die Speisung der 5.000, ● die Aussätzigen, ● alle Berichte um Petrus, ● die Kreuzigung bis zur Auferstehung, ● die Apostelgeschichte bis hin zur Offenbarung. 

Ich kann von Gott und Jesus, aber auch von David, Paulus, Petrus – und anderen lernen, 

mit Krisen umzugehen, ohne daran zu verzweifeln. 

Wir finden ein paar sehr überraschende Hilfsmuster, wie man Krisen bewältigt, bzw. auf Krisen reagieren kann. Nicht alle sagen uns zu. Nicht alle biblischer Hilfsmuster haben wir gelernt. 

 

Mein erster von 3 Gedanken: 

 

  1. Ich erlebe in Krisen die Liebe Gottes, auch bei und trotz meiner Schuld.

 

Eine bekannte Geschichte voller kleiner und einer großen Krise:

 

Ich weiß nicht, ob ihr schon mal ein Fußballspiel besuchen wolltet, oder ein Konzert, und keinen Platz mehr bekommen habt. Zachäus der stadtbekannte, stinkreiche, Obergauner äh Oberzöllner, findet keinen Platz mehr. Alles ausverkauft. 

Er will das Spektakel mit Jesus sehen – um Gaffer zu sein, braucht man keine Autobahn –

Keiner macht ihm Platz, er ist klein von Gestalt und muss auf einen Baum klettern. Eine verhältnismäßig kleine Krise. Er wollte anonym, unentdeckt bleiben und versteckt sich hinter den Blättern eines Maulbeerbaums. Das ist wie im Zirkus, wo sich Leute extra weiter nach hinten platzieren, um nicht irgendwann vom Clown in die Manege geholt zu werden. 

Die nächste etwas größere Krise folgt, da helfen auch keine Plätze im hinteren Blätterbereich.

 

Jesus bitte Zachäus in die Manege.

 

Vor allen Leuten pickt sich Jesus genau diesen ungeliebten, verhassten, unsympathischen und neugierigen Zachäus aus dem Baum heraus - und knöpft sich ihn vor. Freundlich und ohne Vorwürfe. Ich soll heute dein Gast sein“ „Ich muss heute in deinem Haus einkehren.“

 

Er lädt sich selbst ein, ohne zu fragen, ohne Zeit der Vorbereitung, ohne Zeit des Aufräumens oder Herrichtens. Vielleicht führt das bei Männern ja nicht zu Krise, aber sicher bei manchen Frauen. Es folgt eine Krise bei den frommen Zuschauern, Empörung!!

  • der hat Gemeinschaft mit einem Betrüger, 

  • mit dem, der mit der römischen Mafia zusammenarbeitet.

 

Es wird nicht berichtet, was Jesus Zachäus gesagt hat. Allein die Gemeinschaft mit Jesus, 

verursacht eine Veränderung seines Finanzenverhaltens.

 

In der Gastfreundschaft wird der Hauptkonflikt offenbar, das betrogene Geld.

Gastfreundschaft ist im Orient, damals wie heute, viel mehr als nur zusammen essen. 

 

Dies ist ein Ritual des Friedens und der Freundschaft - das Verkosten von Brot und Kuchen im Haus des Feindes bedeutete, dass der Krieg, der Streit, der Konflikt beendet war. 

 

Was erlebt Zachäus in der Krise? Er erlebt Gemeinschaft, Zuwendung, Nähe, Beziehung, 

Liebe und Wertschätzung. Und das alles führt zur Buße, Reue und dazu, das betrogene Geld wieder zurückzuzahlen. Das ist mein erster Gedanke:

 

  1. Ich erlebe auch in Krisen die Liebe Gottes - auch bei Schuld.

Als der Reiche Jüngling auf den Vorschlag von Jesus nicht einging, können wir lesen: Er sah ihn an und liebte ihn.

Mein zweiter Gedanke:

  1. Von Paulus können wir das konstruktive „Trotzdem“ und „Dennoch“ in der Krise erleben.

Aus dem Gefängnis schrieb Paulus nicht entmutigt, sondern schrieb kraftvolle Briefe zur Ermutigung der Christen – außerhalb. Er bat nicht die Gemeinden, um die Befreiung seiner Ketten zu beten, sondern um die Kraft, trotz der Ketten weiter furchtlos für Christus zu sprechen. Gott kann uns in jeder Situation gebrauchen, um seinen Willen zu tun. 

 

Selbst wenn wir Gott um die Veränderung unserer Situation bitten, sollten wir zugleich darum beten, dass Gott seinen Plan durch uns gerade dort zur Erfüllung bringt, wo wir jetzt momentan sind, in Krankheit, finanziellen Nöten, beruflichen Herausforderungen oder sonstigen Konflikten. Das Wissen um Gottes ewige Absichten für uns kann uns über schwierige Zeiten und Krisen hinweghelfen.

 

Wir können von Paulus lernen, in der Ewigkeit verankert zu sein.

 

2. Kor. 6, 4-10: Wir bleiben standhaft in Bedrängnissen, in Not und Angst, auch wenn man uns schlägt und einsperrt, wenn wir aufgehetzten Menschen ausgeliefert sind, bis zur Erschöpfung arbeiten, uns kaum Schlaf gönnen und auf Nahrung verzichten. Wir lassen uns nichts zuschulden kommen und erkennen Gottes Willen; wir sind geduldig und freundlich, Gottes Heiliger Geist wirkt durch uns, und wir lieben jeden Menschen aufrichtig. Wir verkünden Gottes Wahrheit und leben aus seiner Kraft. Zum Angriff wie zur Verteidigung gebrauchen wir die Waffen Gottes: das richtige Verhalten vor Gott und den Menschen. Dabei lassen wir uns nicht beirren: weder durch Lob noch Verachtung, weder durch gute Worte noch böses Gerede. Man nennt uns Lügner, und wir sagen doch die Wahrheit. Für die Welt sind wir Unbekannte, aber Gott kennt uns. Wir sind Sterbende, und dennoch leben wir. Wir werden geschlagen und kommen doch nicht um. In allen Traurigkeiten bleiben wir fröhlich. Wir sind arm und beschenken doch viele reich. Wir haben nichts und besitzen doch alles. 

 

Säuglinge brauchen eigentlich immer nur 2 Dinge und schreien auch immer nur bei 2 Dingen, 

● wenn sie Hunger haben       ● und wenn sie etwas brauchen: 

 „Fütter mich!“                     und „Mach meinen Dreck weg!“.

 

Ich habe den Eindruck, bei geistlichen Säuglingen ist es genauso. Unsere Haltung, unsere Gebete, manche unserer Lieder, entsprechen diesen geistlichen Säuglingen: 

auf dem Schoß sitzen, wie bei Mama oder Papa.

 

Das ist nicht falsch, wir bleiben ja immer auch Gottes Kinder.  Und wir dürfen natürlich immer mit allem Dreck und Wehwehchen zu ihm kommen.

Wir brauchen diese Nähe und die Zeiten in seiner Gegenwart. 

 

Und doch ist auch das andere zutiefst Zeit der Gnade,  sagt Paulus: dann, - wenn er uns andere Wegstrecken führt:Wenn es Krankheiten gibt, Nöte, Zerreißproben, Krisen, Überlastung, Verfolgung, im Gefängnis, ja bis hin zum Martyrium. 

 

Das Entscheidende bei Paulus war seine innere Einstellung, seine Herzens- und Bewusstseins-Haltung.

Wie sollen wir uns verhalten in einer Zeit, die von äußerlich schwierigen Umständen und Krisen geprägt ist? Gerade in solch einer Zeit ist die innere Haltung

enorm wichtig. 

 

Ich denke, die Haltung bei Paulus ist geprägt von einem Leben im Heiligen Geist. 

 

Was er hier beschreibt, sind zum einen die Früchte des Geistes, in der Liebe, in der Geduld, im Ausharren. Und zum anderen sind es auch die Kraftwirkungen des Heiligen Geistes:

Wenn es keinen Halt gibt 

in haltlosen Zeiten, 

spielt meine Haltung eine entscheidende Rolle.

 

Je stärker die Bedrängung und Anfechtung von außen ist, desto wichtiger ist, dass wir ganz nahe bei Jesus stehen, ganz bei ihm, dass er in uns Gestalt gewinnt. 

 

Nicht, dass     w i r    uns verwirklichen können mit unserer Ansicht, sondern dass der Heilige Geist sich in uns verwirklichen kann. 

 

Paulus ist gegen eine liebliche Heuchelei, wo man liebevoll ist und die Wahrheit nicht sagt, 

aber auch gegen eine kalte Wahrheit, die man einander um die Ohren haut und die nicht von der Liebe geprägt ist. 

 

Wir brauchen Liebe in der Wahrheit und Wahrhaftigkeit in der Liebe.

 

Ganz viele negative Dinge sind um Paulus herum, und dabei ist seine innerliche Haltung „ganz nahe bei Jesus“. 

 

  • Alles und nichts haben zu können,

    • wirklich alles und nichts. 

 

  • Auf alles zu verzichten zu können

    • und doch innerlich unendlich reich zu sein. 

 

  • An einer anderen Stelle sagt er, er kann beides: 

    • reich sein und arm sein. 

 

  • Er kann genießen, wenn es genügend gibt, 

    • und er kann fasten und verzichten, wenn es nichts gibt. 

 

Schon in seinem 1. Brief an die Gemeinde in Korinth wird seine innere Haltung deutlich - 1. Kor 7, 30+31: Wer weint, soll sich von seiner Trauer nicht gefangen nehmen lassen, und wer sich freut, lasse sich dadurch nicht vom Wesentlichen abbringen. Wenn ihr etwas kauft, betrachtet es so, als könntet ihr es nicht behalten. Verliert euch nicht an diese Welt, auch wenn ihr in ihr lebt. Denn diese Welt mit allem, was wir haben, wird bald vergehen. 

 

Warum ist Paulus so ein souveräner Genießer? 

Weil er weiß und darauf vertraut, dass Jesus genügt. 

  • Für alles, was ich nicht hatte und nicht habe, 

  • für alles was ich nicht bin und nie sein werde – 

  • für all das hat Christus bezahlt, 

  • hat Christus gelebt, 

  • ist Christus gestorben. 

 

Mit dieser Erfahrung besiegt Paulus die Gier nach größer, 

besser, schneller, bequemer, corona…

 

Er nimmt Maß an Christus, weil er den Maßgeblichen kennt. 

 

Paulus ist innerlich ganz bei Jesus. Der macht ihn reich und füllt ihn aus, 

und dann kann er auf ganz vieles verzichten,  aber auch alles mit Freude genießen.

 

Und ich denke, das ist so wichtig, gerade in so einer Phase wie sie der Paulus da erlebt:

 

  • die Gemeinde in Korinth die er mitgegründet hatte, war moralisch am Nullpunkt

  • Spaltungen waren an der Tagesordnung,

  • falsche Apostel traten auf, mit und ohne Verschwörungstheorien

  • der Charakter von Paulus wurde heftigst angegriffen

  • es fanden öffentliche persönliche Beleidigungen statt gegen ihn

  • und das Schlimmste: keiner aus der Gemeinde hat ihn verteidigt und unterstützt - Mobbing auf der ganze Line.

 

In so einer Phase, wie sie der Paulus da erlebt, 

ist es lebensnotwendig, innerlich ganz bei Jesus zu sein, gegen alle Verbitterung,.

Denn dann kann ich von Jesus her immer wieder, von seinem Kreuz her, die Liebe empfangen und die Gnade und Güte. Dann brauche ich nicht verbittert zu werden. 

Dann erwarte ich nichts von meinem Partner, nichts von der Rente, der Regierung, meinen Kindern, der Versicherung – ich habe meinen Halt in Jesus. 

 

Bei Paulus sehen wir die Haltung: ganz bei Jesus.

Dann kann man genießen, wenn das Äußere da ist, 

und man kann verzichten, wenn das Äußere nicht da ist. 

 

Ich fasse zusammen:

 

  • Wie erlebe ich Gott in Krisen?

 

1.Ich erlebe auch in Krisen die Liebe Gottes.

Wenn Jesus einzieht, kann ich ehrlich werden, meine Schuld zugeben und muß in der Krise keine Angst haben, nicht mehr geliebt zu werden

 

2.Bei Jesus kann ich erleben und lernen Gelassenheit auszustrahlen, realistisch die Realität wahrzunehmen und nicht in Panik zu geraten..

 

3.Von Paulus können wir das konstruktive „Trotzdem“ und „Dennoch“ in der Krise erleben.

 

Meine Mutter hat immer wieder zu mir gesagt

„Du kannst was erleben und das habe ich in meiner Kindheit mit Angst, Drohung und Schläge verbunden.

 

Du kannst was erleben – bei Gott – das verbinde ich heute mit Trost, Zuversicht und Barmherzigkeit.

 

 

Ich schließe mit einem Zitat aus meinem Buch „Ich bin nicht alt, ich bin nur länger jung als andere“ -  S. 69:  Ziehe die Schuhe des Vertrauens an, schlüpfe in die Jacke der Zuversicht, setze Dir die Mütze des Mutes auf, stecke Dir den Schlüssel der Geduld an den Schlüsselbund der Gelassenheit und bleibe bei allem, was Dir begegnet im Funkkontakt mit unserem großen Gott, der in allen Situationen Rat und Hilfe für Dich bereit hat.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Evangelische Kirchengemeinden Volpertshausen-Weidenhausen und Vollnkirchen