Aus unserer Gemeinde

Tiefe Trauer und großer Dank


Ein „Urgestein“ unserer Kirchengemeinde, unsere Elli Jung ist heimgegangen zum HERRN. Viele, ob Alte oder Junge, wurden von Ellis fröhlichem, im Glauben an Jesus gegründeten Wesen geprägt.


Im Nachruf des Presbyteriums heißt es:
„Vielmehr glauben wir, durch die Gnade des Herrn Jesus selig zu werden, ebenso wie auch sie.“ Mit diesem Vers des Lehrtextes aus Apostelgeschichte 15,11 vom 4. Juli 1937, dem Geburtstag von Elli Jung, nehmen wir in tiefer Trauer Abschied von unserer langjährigen Presbyterin, Leiterin der Frauenhilfe, unserer lieben Schwester im Herrn.
Der Gemeinde zu dienen, für Andere da zu sein war zeitlebens ihr Herzensanliegen. Damit das Evangelium, die frohe und rettende Botschaft unseres Herrn Jesus Christus besonders die Jugend erreicht, gehörte sie zu den Mitgründern unseres Fördervereins INTAKT e.V. Wir vermissen sie sehr und sind unendlich dankbar für ihren Dienst und verstehen ihr Leben als Vorbild und Auftrag an uns. Wir wünschen Familie Jung den Trost, den Elli in ihrem Glauben gefunden hat.


Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Weidenhausen- Volpertshausen-Vollnkirchen, Joachim Grubert, Pfarrer und Vorsitzender Sowie der Vorstand von INTAKT e.V.

Konfirmation

„Ihr seid ein Brief Christi“

Mit diesem Wort aus 2. Kor 3,3 wurden insgesamt sieben Jugendliche in

zwei Gottesdiensten am 30.04. in Volpertshausen und am 01.05. in Vollnkirchen

konfirmiert. Mit dem Konfirmationssegen wurde ihnen zugesprochen:

Ihr seid ein „Aushängeschild“ der Gemeinde. An Eurem Glauben und Verhalten

können Menschen sehen, ob Christus lebendig ist und in Euch lebt.

In ihrem Vorstellungsgottesdienst hatten die Konfirmanden eine „Einladung“ Gottes zu seinem Fest der Versöhnung mit einer Zusage beantwortet. In ihrem Antwortbrief schrieben sie, warum sie die Einladung zu einem Leben mit Jesus annehmen, mit welchen Gaben sie sich einbringen und

wen sie evtl. mitbringen mochten. Auch äußerlich waren die Konfirmierten ein „Aushängeschild“: Schick und mit fröhlichem Herzen präsentieren sie sich der Gemeinde. Besonderer Dank gilt den Eltern für die wunderbare Dekoration und Mitwirkung und vor allem einem Vater für die liebevoll angefertigten Symbole Kreuz, Vogel, Fische.

Zeitnah von Gott reden


Pfarrer Hans Herbold begeht 40-jähriges Ordinationsjubiläum
Hüttenberg-Volpertshausen (bkl). Er war Jugendwart und Dirigent, Bandleader und
Jugendrundfunkredakteur, ausgebildeter Pädagoge, Prediger, Gemeindemissionar
und Pfarrer. Hans Herbold aus Volpertshausen hat viel zu erzählen, wenn er auf Beruf
und Ehrenamt in seinem Leben zurückblickt. Am 15. August ist es 40 Jahre her, dass Superintendent Theodor Preis (Wetzlar) Hans Herbold in der Evangelischen Kirche Volpertshausen ordiniert und ihn damit zu Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung beauftragt hat. Kurz zuvor hatte Herbold nach einer zweijährigen berufsbegleitenden Weiterbildung die Prüfung zum Gemeindemissionar bestanden. Er wurde mit der Verwaltung der Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinden Volpertshausen-Weidenhausen und Vollnkirchen beauftragt. Eine diesbezügliche zweite Theologische Prüfung, die zehn Jahre später abgelegt werden konnte, führte zur offiziellen Übertragung des Pfarramtes für beide Kirchengemeinden. Doch Hans Herbold blieb bescheiden: „Ich wollte nie der ‚Herr Pfarrer‘ sein“, sagt er, „sondern einfach ein Mensch unter Menschen“. Ihnen die frohe Botschaft in Alltagsdeutsch nahe zu bringen, war ihm wichtig. „Zeitnah reden“ nennt er das und bevorzugte dafür moderne Methoden wie Singen und Instrumentalmusik. „The way“ („Der Weg“) hieß die erste Band, die er 1966 gründete und mit der er als E- Bassist und Sänger auftrat. Aber wie kam es zu dem Wunsch, sich ordinieren zu lassen? „Ich habe ein klassisches Bekehrungserlebnis gehabt“, sagt der in Würzburg geborene 84-Jährige. Dies sei als junger Erwachsener bei einer Mitarbeiter-Zurüstung für die Jugendarbeit geschehen: „Der Umgang mit den jungen Leuten hat mir schlagartig klar gemacht, dass ich meinen Wunsch, Physik zu studieren, aufgeben und in die Verkündigung gehen sollte.“ Auf die Bitte seiner Eltern, erst eine andere Ausbildung abzuschließen, habe er dann zunächst Pädagogik in Würzburg und Bayreuth studiert und dies auch nicht bereut. Es folgte eine zweijährige Ausbildung am Theologischen Seminar St. Chrishona mit anschließender Einsegnung zum Jugendwart. Nach sechs Jahren als Prediger und überregionaler Jugendwart im Bayrischen Gemeinschaftsverband kam Hans Herbold 1971 durch den Kontakt mir Horst Marquardt als
Jugendrundfunkredakteur zum Evangeliumsrundfunk nach Wetzlar. Seine engagierte Mitarbeit in der Domgemeinde führte dazu, dass Herbold dort als Gemeindehelfer für Jugendarbeit eingestellt wurde. „Ich hatte immer einen großen Jugendchor, habe auch zahlreiche Lieder selbst getextet und komponiert“, berichtet er. Mehr als 20 Jahre sang er zudem in der Kantorei Wetzlar. An die gute Zusammenarbeit mit Pfarrer Ullrich Lorenz erinnert der Theologe sich: „Alle sechs Wochen konnte ich im Dom einen Jugendgottesdienst gestalten.“ Im Kirchenkreis hat sich Hans Herbold neben seinem Engagement für die
Jugendarbeit und den missionarischen Gemeindeaufbau intensiv für die Partnerschaftsarbeit mit Namibia eingesetzt. „Als uns in den 80er Jahren die erste Delegation besuchte und eine Namibierin sagte: ‚Wir haben euren Kopf erreicht, aber
nicht euer Herz‘, hat mich das so berührt, dass ich in die Arbeit massiv eingestiegen bin“, erzählt er. Die jährliche Benefizgala, mit der er durch die Gemeinden reiste, die Publikation „Partner in Christus“ und die Reisen, die er in das Land im Süden Afrikas organisierte, prägten die Arbeit, die er auch im Ruhestand noch weiterführte. Gottesdienste und Andachten gehalten hat Pfarrer Herbold, der als Witwer zum zweiten Mal verheiratet ist und zwei Töchter und drei Enkelkinder hat, bis er 80 Jahre alt war. Mit Beginn seines Ruhestandes war er darüber hinaus noch vier Jahre als
Seelsorger in der ehemaligen Pneumologischen Klinik Waldhof Elgershausen tätig. Er habe beruflich so viel Unterschiedliches erlebt, so Pfarrer Hans Herbold dankbar im Rückblick. Und auf die Frage, wie es dazu kam, sagt er: „Da hatte Gott seine Hand im Spiel. Ich habe mir keine meiner Stellen ausgesucht. Ich wurde immer gefragt, ob ich
kommen will.“ Foto: Barnikol-Lübeck
BU: Pfarrer i.R. Hans Herbold begeht am 15. August sein 40-jähriges Ordinationsjubiläum.

Elternzeitvertretung

Der Herr, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Zefanja 3,17

Liebe Freunde und Unterstützer !

 

Leider erleben wir in Rumänien im Moment erneut eine instabile politische Lage. Die Regierung ist durch ein Misstrauensvotum abgesetzt und nur noch eingeschränkt handlungsfähig. Eine Mehrheit an Stimmen durch Parteizusammenschlüsse lässt sich nicht finden.

Ein großder Teil der Bevölkerung ist auf Grund der Erfahrungen aus den Regierungen in der Vergangenheit ohne wirkliches Vertrauen in die Politik. Das wirkt sich natürlich auch auf die Impfbereitschaft aus. Lediglich 30 Prozent der Erwachsenen sind vollständig geimpft. Dadurch sind viele Krankenhäuser mit Covid Patienten überfüllt und können niemand mehr aufnehmen. Inzidenzen von 1000 sind keine Seltenheit.

Transporte

Trotzdem planen wir unseren traditionellen Hilfstransport vor Weihnachten, da der Güterverkehr von den geltenden Beschränkungen ausgenommen ist und unsere Fahrer vollständig geimpft sind.

Die Fahrt zu Ostern hat Lars alleine gemacht und musste auch noch auf Strecke von Brasov nach Bistrita einen Motorschaden verkraften. Bitte betet weiter für Fahrer und Fahrzeuge. Es ist nicht selbstverständlich, dass alles wieder wohl behalten zurückkommt.

Casa Benita I und II

Die vor einem Jahr aufgenommenen Kinder haben sich schnell an ihre Umgebung gewöhnt und fühlen sich in ihrer neuen Familie ausgesprochen wohl. Ionut ist eingeschult worden und Maria (12) kämpft tapfer im 5. Schuljahr, um die Defizite aus ihrer Vergangenheit – sie konnte bis dahin weder lesen noch schreiben – aufzuholen. Louisa hat das 8. Schuljahr an der Grundschule in Uriu erfolgreich abgeschlossen und ist im Sommer ans Gymnasium nach Beclean gewechselt.

Leitung

Das dritte und letzte Jahr im Übertragungsprozess der V erantwortung im Führungsbereich ist leider der Pandemie geschuldeten Kontaktbeschränkungen nicht nach unseren Vorstellungen gelaufen. So durften u.a. einige Treffen mit Behörden und Ämtern nicht stattfinden. Darum wird sich der Führungswechsel noch eine Weile verzögern. Aber glücklicherweise erfreut sich Lidia Mursa noch guter Gesundheit und bleibt uns darüber hinaus auch weiter erhalten. Ihre Erfahrung aus über 25 Jahren Leitung kann man eben nicht einfach so mal in drei Jahren auf eine andere Person übertragen.

Allgemeines

Natürlich wünschen wir uns, wie die meisten Menschen, ein Ende der Pandemie und die Rückkehr zur Normalität. Trotzdem können wir aus den Beschränkungen der letzten knapp zwei Jahren viel lernen und umsetzen. Ob es die Verteilung der Lebensmittel, die Schuhkartons für Kinder zu Weihnachten, oder Ferien im Sommercamp für kinderreiche, arme Familien aus unserer Betreuung, die Erfahrungen aus dem letzten Jahr waren sehr hilfreich. Darüber hinaus werden die Hygienekonzepte für beide Kinderheime, den Kindergarten und auch dem Sommerferienlager sehr professionell umgesetzt. Eine Herausforderung bleibt es immer noch, weil jede neue Situation wieder anders bewertet und behandelt werden muss. Zur Zeit z.B. sind die Kindergärten in Rumänien alle geschlossen, wie lange weiß man nicht.

Vielen Dank für alle Unterstützung durch Sach-, oder Geldspenden, Lebensmittel, Schuhkartons für Kinder zu Weihnachten, Gebete und alles was sonst noch dazu gehört. Ohne das wäre die Arbeit in dieser Form nicht möglich.

Im Namen aller Mitarbeiter von Benita in Rumänien wünsche ich eine besinnliche, bewahrte, gesunde und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit,

Thomas Hahn

 

www.benita-online.de

Spendenkonto: Sparkasse Wetzlar

IBAN DE30 5155 0035 0020 008363 SWIFT-BIC HELADEF1WET

Druckversion | Sitemap
© Evangelische Kirchengemeinden Volpertshausen-Weidenhausen und Vollnkirchen